Montag, 9. März 2015

In den Weiten Patagoniens

Kurz vor sechs Uhr morgens verließen wir unser Hotel in Villa Gesell und fuhren entlang der Atlantikküste von der Provinz Buenos Aires an Mar del Plata und Necochea bis Bahia Blanca. Unsere Reise führte uns durch die Provinzen La Pampa und Rio Negro bis Chubut. Nach 1200 km kamen wir kurz vor 22 Uhr in der Hafenstadt Puerto Madryn an.
Den späten Vormittag des nächsten Tages verbrachten wir am Strand. Nachmittags liefen wir die Strandpromenade bis zur Stelle, an der die gälischen Einwanderer Mitte des 19. Jahrhundert vom Schiff "Mimosa" an Land gingen. Zur Einstimmung für unsere Fahrt zur Halbinsel Valdes, konnten wir im Ecocentro das Skelett eines Orkas sehen.

Bis zum Eingang der Halbinsel muss man fast 100 km fahren. Die Ausstellung im Besucherzentrum der Halbinsel erzählt die Geschichte der Region und besonders über die dortige Flora und Fauna. Vom Aussichtsturm kann man eine kleine Insel erspähen. Anscheinend soll die Inselform Exupéry zur Schlange mit dem verschluckten Elefanten inspiriert haben. Eine Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen.
Von den Pinguinen, Seelöwen und Seeelefanten trennten uns noch 100 km Schotterstraße. Auf der  Fahrt kreuzten mehreren Guanacos, Ñandus, Gürteltiere und ein Mara - der patagonische Hase - unseren Weg. Von den Aussichtspunkten in der Umgebung von Punta Canto konnten wir viele Pinguine sehen. An der Nordspitze lagen mehrere Seeelefantenkolonien, die man schon von einiger Entfernung hörte. Die meisten sonnten sich am Strand, die jüngeren spielten im Wasser. Der große Chef liess ab und zu einen Brüller von sich, fiel aber schnell in sein Nachmittagsschläfchen zurück.

Am nächsten Tag lagen wieder ca. 1000 km vor uns. Auf den Weg nach Puerto San Julian machten wir einen kurzen Abstecher nach Punta Tombo, um die große Pinguinkolonie zu sehen. Der Besuchepfad führt unmittelbar zwischen Nestern und Strand entlang. Kreuzende Pinguine haben Vorfahrt! Es war ein besonderes Erlebnis, zwischen den kleinen Frackträgern zu laufen, sie teilweise schlafend in den Nestern, zielstrebig komisch zum Strand laufend, wackelig ins Wasser stolpernd aber meisterlich schwimmend und tauchend zu sehen.

Nach zwei Stunden im Pinguinland setzten wir unsere Fahrt fort, bis wir abends in Puerto San Julian ankamen. Somit trennten uns nur noch ca. 650 km von El Calafate.
Puerto San Julian



Montag, 2. März 2015

Argentinien: Road Trip von Buenos Aires nach Villa Gesell

In Buenos Aires, der Stadt der guten Lüfte, blieben wir nur ein paar Tage. Hier holten wir Kirstin, unser 5. Reisemitglied, vom Flughafen ab. Zwischen den Vorbereitungen für unsere Patagonienfahrt fuhren wir in die Stadt und machten eine Führung im Teatro Colón. 

Dann ging es wieder ans Packen. Am Donnerstagmorgen fuhren wir mit unserem Jeep Richtung Süden los.
Unser erstes Ziel war San Clemente del Tuyu. Dort befindet sich das Mundo Marino, ein Tierpark, in dem man die heimische Tierwelt bewundern kann. Sehr begeistert haben uns die Delphine, Seelöwen und der Orca. Zu sehen gab es natürlich noch viel mehr. 

Nach 5 Stunden ging es dann weiter zu unserem Übernachtungsziel: Villa Gesell. Die kleine Stadt mit ca. 30000 Einwohnern ist eine der vielen Badeorte, die sich an der Atlantikküste aneinanderreihen. Der Ort wurde 1931 von dem deutschstämmigen Carlos Gesell gegründet. Sein erstes Wohnhaus zwischen den Dünen, jetzt ein kleines Museum, kann man noch heute bewundern und vieles über die Pionierarbeit und die Entwicklung der Stadt erfahren.
Danach haben wir uns die viel erwähnten Dünen angesehen und die Sonne am Strand genossen.


Samstag, 21. Februar 2015

Valparaiso

Wir kennen eigentlich keine Werke von Pablo Neruda, aber was er über Valparaiso geschrieben hat gefällt uns und ist sehr zutreffend. " Valparaiso, wie absurd du bist ... Du hast dich nie gekämmt, hattest nie Zeit zum Anziehen, bist immer vom Leben überrascht worden."
Valparaiso ist eine pulsierende Hafenstadt ca. 100 km nordwestlich von Santiago. In ca. 1,5 Stunden gelangt man bequem mit dem Bus dorthin. Bis zur Eröffnung des Panamakanales 1914 war Valparaiso eine wichtige Hafenstadt an der Seeroute rund um das Kap Horn und dementsprechend reich. Danach geriet es etwas in Vergessenheit, wurde jedoch durch die Kreuzfahrtschiffe und den Sitz des chilenischen Nationalkongresses wiederbelebt. Und seit es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, strömen die Touristen.
Am Hafen
Ascensor El Peral
Nachdem wir unser Zimmer im Hostel bezogen hatten, machten wir uns mit der Kamera bewaffnet auf zur Plaza Sotomayor, von dort sollte die"Tour4Tips"durch Valparaiso starten. In der Mitte sahen wir auch schon die "Wally's", die auf die Touristen warteten. Mit Fernanda und Christian ging es bergauf und bergab auf Erkundungstour, die am Hafen begann und über den Cerro Allegre und Cerro Bellavista bis zum Museo a Cielo Abierto führte. Der Stadtspaziergang ging 3 1/2 kurzweilige Stunden an den unzähligen Wandmalereien vorbei, die u.a. der Stadt ihren Charme verleihen. Natürlich benutzten wir auch einen der unzähligen Aufzüge der Stadt, sowie den Trollebus, einen Oberleitungsbus. Zwischendurch bekamen wir zur Stärkung Alfajores von "Don Sergio", ein echter Porteño.

Am nächsten Tag beschlossen wir, das Museo a Cielo Abierto genauer in Augenschein zu nehmen und anschließend auf der Avenida Alemania
 die Stadt von oben zu betrachten. Unterwegs machten wir Pause in einem kleinen Kaffee, welches von einer berliner Architektin betrieben wird und echten Apfelstrudel serviert. Da dachten wir wieder, wie klein die Welt doch ist, auch nachdem unser Hostelwirt aus Lörrach kommt.
Skulptur von Pablo Neruda

Plaza Bismarck 
 
Vor unserer Rückreise nach Santigo statteten wir dem Palacio Baburizza einen Besuch ab. Dieses wundeschöne Haus wurde von einer italienischen Familie erbaut und später von einem Salpeterhändler  gekauft, der auch Kunstliebhaber war. Vor zwei Jahren wurde die Villa nach aufwendiger Restauration als Kunstmuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein Besuch der sich wirklich lohnt.



Mittwoch, 18. Februar 2015

Santiago de Chile

Zurück in Lima fuhren wir direkt zum Flughafen, verpackten die Piscoflaschen sorgfältig im Rucksack und warteten auf unseren Flieger, der gegen 22:30 Uhr abflog. In den frühen Morgenstunden vom 10. Februar landeten wir in Santiago de Chile, wo uns Onkel Hanns um 5 Uhr abholte. 
Nach zwei ruhigen Tagen machten wir uns auf, Santiago de Chile zu erkunden. Im Tourismusbüro holten wir uns Karten und Ideen. Von der Plaza de Armas gingen wir zu La Moneda, das heutige Regierungsgebäude und Kulturzentrum, und zum Barrio Paris Londres.
Catedral metropolitana
Mapuche Denkmal am Plaza de Armas
Am nächsten Tag machten wir wieder eine Free Walking Tour mit. In den fast vier Stunden der Tour erzählte Franco, unser Guide, über die Ursprünge Santiagos und von den Mapuche-Indianer, über Allende und Pinochet, über typische chilenische Getränke und Gerichte, führte uns durch das Studentenviertel und den guten Kneipen, bis wir am Haus von Pablo Neruda ankamen.
La Moneda
Hier haben wir typische Gericht wie "Pastel de Choclo" und "Chorrillana" gegessen.
Einen weiteren Tag hatten wir uns für die Museen aufgehoben. Von Bellas Artes und Arte Contemporaneo gingen wir zum Museo de Artes Visuales. Das Museo Gabriela Mistral hatte geschlossen, dafür stiegen wir auf den schönen Cerro Santa Lucia, um einen Blick über die Dächer von Santiago zu werfen.
Bellas Artes
Mote con Huesillo
Neptun Brunnen bei Santa Lucia
Der Blick von oben
In den letzten Tagen in Santiago probierten wir den Pastel de Choclo, die Chorrillana, den Congrio, Mote con Huesillo, ein Kaffee im Café con Piernas und frisches Obst aus dem Garten.
Café con Piernas - heißt nicht, dass einem der Kaffee davon läuft, sondern, dass er von hübschen Mädchen mit langen Beinen und kurzen Röcken serviert wird. Früher wollte man damit von dem schlechten Kaffee ablenken. Heute schmeckt der Kaffe dort aber sehr gut und man muss gegenüber moderneren Kaffeeketten was besonderes bieten. Übrigens findet man diese Kaffees nur in Geschäftsvierteln und die Öffnungszeiten sind dementsprechend von 9 bis 19 Uhr.

Samstag, 14. Februar 2015

Ica, die Wiege des Piscos

Am letzten Tag in Cusco spazierten wir durch die Läden, kauften noch ein paar Souveniers und nahmen ein frühes Mittagessen ein. Der Bus nach Ica fuhr um fünf Uhr nachmittags ab. Am Abend bekamen wir das Frühstück, dafür bekamen wir das Abendessen nach einer durchwachten Nacht mit Reiseübelkeit beim Aussteigen in Ica. Ein Taxi brachte uns schnell zum Hotel. Danilo, der Hostelbesitzer bot uns eine Pisco- und eine Dünentour an, mit Speziellen Buggys und Sandboards. Wir entschieden uns für beide Touren. Um 11:15 Uhr sollte es los gehen. Glücklicherweise konnten wir unser Zimmer gleich beziehen und vor der Pisco-Tour noch eine Mütze voll Schlaf nehmen.
Zuerst machten wir eine kleine Rundfahrt durch die Stadtmitte und der Plaza de Armas, danach ging es durch holprige Erdwege zur ältesten Wein- und Piscotraubenplantage in Südamerika: Tacama. Die Geschichte erzählt, dass die ersten Weinreben im 16. Jahrhundert mit Hernan Cortez nach Mexico kamen. Spanische Mönche brachten sie nach Süden und fanden in der Wüste nahe des heutigen Icas ideale Bedingungen für die Trauben. Die Straße zum Weingut wurde von Augustienermönche gebaut und wurden bis heute weder gepflastert noch geteert.

Nach einer schnellen Einführung zur Geschichte und zu den Rebsorten konnten wir die Umgebung vom Aussichtsturm des Gutes genießen. Wieder zurück in der Weinstube bekamen wir ein paar Proben verschiedener Weine und Piscos.
Die zweite Station war El Catador. Hier werden Piscos und Derivate noch traditionell fussgestampft, mit einer riesigen Holzpresse gepresst und im holzbeheitzten Ofen destilliert, bevor er in riesige Plastikbehälter abgefüllt wird. Die traditionellen Lehmkaraffen, von denen der Name Pisco stammt, dienen heutzutage nur noch als Dekoration. Don Enrique, einer der Besitzer des Weingutes, führte uns persönlich durch die Anlage und gab uns verschiedene Piscos zum probieren. Danach war es Zeit, zur Abwechslung mal feste Nahrung zu uns zu nehmen. Im hauseigenem Restaurant bestellten wir ein Sammelteller "Ruta del Pisco Especial" und eine Kanne Maracuya-Saft.

Von der Piscoprobe ging es zur Oase Huacachina. Nach einem Kaffee ging es im offenen Sandbuggy auf die Dünen. Nach dem ersten kleinen Hüpfer mussten wir zurück, da es einer Frau doch zu heftig war... Mit einem Passagier weniger ging es auf und ab, mal steil, mal schräg, mal schnell, mal langsam, durch die Dünenlandschaft. An einer steilen Düne blieben wir stehen und die Sandboards wurden ausgepackt. Auf dem Bauch durften wir den Hang hinuntergleiten.



Der Tag endete mit dem Sonnenuntergang hinter den Dünen.

Freitag, 13. Februar 2015

Cusco und Machu Picchu

Gegen neun Uhr morgens kamen wir in Cusco an, gerädert von der kurvenreichen Fahrt und den 3400 m Höhenunterschied. Ein Taxi brachte uns durch die engen Gassen zu unserem Hostel, ein paar hundert Meter von der Plaza de Armas entfent, weiter den Berg hinauf. Den Vormittag verbrachten wir im Garten vom Hostel, ruhten uns aus und tranken Mate de Coca, um uns langsam an die Höhe zu gewöhnen. Nachmittags machten wir noch einen kurzen Spaziegang durch die Stadt und aßen in einem der vielen kleinen Lokalen zu Abend.

Am nächsten Morgen gingen wir ins Inka-Museum. Nachmittags, um Cusco, seine Bräuche und Geschichte besser kennenzulernen, nahmen wir an einer "Free Walking Tour" teil, Treffpunkt Plaza Regocijo. Hier erwartete uns Elvis, der Guide. Zusammen mit anderen Touristen aus Brasilien, Chile und Argentinien liefen wir zum Mercado San Pedro, zu verschiedenen Kirchen, Inka-Bauten, Museen und Ausstellungen. Elvis erzählte uns auch vieles über das Essen und die Bräuche der Gegend. Die Tour endete nach ca. zwei Stunden mit einem gemütlichen Pisco Sour in einem Restaurant.
Am Mittwoch fuhren wir um 6 Uhr früh zum Bahnhof Wanchaq in Cusco, von hier aus fahren die Züge Richtung Machu Picchu. Den ersten Abschnitt nach Pachar machten wir mit dem Bus, der in der Regenzeit eingesetzt wird, um möglichst wenig Verzögreungen zu haben. In Pachar stiegen wir in den Expedition-Zug um, ein moderner Zug mit Fenstern an der Decke, der sich behutsam durch das Tal des Urubamba-Flusses Richtung Aguas Calientes schlängelt. Von dem kleinen Ort muss man noch per Bus die Serpentinen zu den Machu Picchu Ruinen hochfahren. Nach fast fünf Stunden Fahrt durch Berg und Tal eröffnet sich einem die Pracht von Machu Picchu, mit gut erhaltenen Terassen, Tempeln und Häusern, zwischen den grün bewachsenen und steilen Schluchten des Urubamba-Tals.

Die Führerin erzählte uns über die die Geschichte der Inkas und Machu Picchu, und deren Bräuche und Gewohnheiten, über die Bewässerungskanäle und Felder, die in Machu gebaut wurden, über das Verlassen und der Wiederentdeckung der Inkastätte, vom Urwald verhüllt, bis zu den heutigen Tagen, mit den täglichen Besuchern. Wir staunten immer wieder über die fein gestapelten Steinmauern, wie Puzzelteile passgenau zusammengefügt, und über die verschiedenen Techniken, die die Inkas für den Bau dieser Stadt verwendet haben.
Unser letzter Spaziergang ging vom Aussichtspunkt zur Inka-Brücke, bevor wir zurück nach Aguas Calientes, und mit Zug und Bus zurück nach Cusco fuhren.


Donnerstag, 5. Februar 2015

Lima

Gegen 20:30 Uhr kamen wir in Lima an. Nachdem wir die Einreiseformalitäten (inklusive Stempel!) hinter uns hatten, gingen wir zur Gepäckausgabe. Das Band stand noch still, so dass wir uns an den Turisteninformationsschalter wandten, gleich zwei Bänder weiter. Hier bekamen wir einige Tips und Karten für unseren Aufenthalt in Peru. Kurz darauf kamen auch unsere Rucksäcke. Ein Taxifahrer sollte am Ausgang auf uns warten. Der ließ uns aber erstmal warten. Letztendlich kam er und brachte uns gut ins Hostel Tampu Machi.
Nach einer ganzen Mütze voll Schlaf und gestärkt mit einem tollen Frühstück sind wir mit dem Bus "Metropolitano" in die historische Stadtmitte Limas gefahren. Die Plaza Mayor ist natürlich im Kolonialstil von der Kathedralen und Regierungsgebäuden umgeben. 

Für Eintritte und Essen mussten wir erstmal Geld tauschen. Die Banken haben einen schlechteren Kurs als die Tauschbuden oder die - ganz legalen - ambulanten Geldtauscher, die deutlich in ihren neongelben Jacken und den Geldbündel in den Händen zu erkennen sind. Das Problem ist nur, dass sie nur intakte Dollarscheine annehmen. Sobald der Schein angerissen ist, wie klein der Riss auch sein mag, wird der Schein entweder nicht angenommen oder ein schlechterer Wechselkurs angeboten. Irgendwann hatten wir unsere Dollar in "Soles" getauscht und gingen zum Gastronomie-Museum, welches sich ein paar Blocks vom Zentrum befindet. 
Anschließend machten wir eine Führung im Kloster San Francisco mit, wo wir, unter anderem, die tolle Bibliothek, die Kirche und die Katakomben besichtigen konnten. Im alten Kongressgebäude besuchten wir das Inquisitionsmuseum. 
Bevor wir wieder mit dem "Metropolitano" zum Hostel zurückfuhren, gönnten wir uns einen leckeren Pisco Sour im alten Hotel Bolivar. Abends aßen wir noch "Pollo a la brasa", ein typisches Gericht, dass ein gewisser Herr Schulz in den 20er Jahren in Peru eingeführt hat.

Am nächsten Tag spazierten wir durch Barranco, ein Stadtteil im Süden Limas, mit seinen kolonialen Kirchen und Häuser, und der hiesigen "Seufzerbrücke". Durch eine Schneisse kamen wir bis ans Meer, wo sich an den künstlichen Steinstrände am Wochenende die Einheimischen treffen. Richtung Norden, nach Miraflores, wechseln sich schöne Fischrestaurants und schmale Strände mit vielen kleinen Surfschulen ab.


In Stadtteil Miraflores kommt man vom Meer wieder in die Stadt hinauf. Das moderne Wohn- und Einkaufsviertel hat viele schöne Parks, wie der Parque del Amor oder der Parque de la Reserva, mit der spektakulären Laser- und Licht- und Wassershow an der Fuente de la Fantasia.
Einen Einblick in die Geschichte der Ureinwohner Perus bekamen wir im Museum Larco. Das private Museum zeigt Fundstücke der Indianervölker vor den Inkas bis zur Kolonialzeit. Man darf sogar das Museumslager besichtigen, mit unzähligen Exponaten, die nach Art und Größe in langen Regalvitrinen geordnet sind.
Von den typischen Gerichten Perus Konten wir nicht alle probieren, aber Ceviche - frische Fischstücke in Zitronensaft "gegart" - und Lomo Saltado konnten wir uns nicht entgehen lassen. Und natürlich haben wir Inka Cola getrunken. War gar nicht so schlecht, wir hatten schlimmeres erwartet.
Nach drei Tagen verliessen wir Lima. Unsere 21 Stunden lange Busfahrt führte uns der Küste nach Süden bis Ica, bevor der lange Anstieg mit vielen Bergserpentinen uns in die Andenstadt Cusco brachte.